Duo-Programme

Hedwig Rost / Jörg Baesecke

Engel in Fetzen

Ostjüdische / Chassidische Geschichten, erzählt und gespielt mit Geige und Papier

Wenn einmal ein Engel käme – was würden wir uns da wünschen? Im Grunde ist das eine ganz einfache Frage, die gleich die erste dieser Geschichten aufwirft. Aber recht verstanden rührt sie an unser Innerstes, und genau das macht auch die Qualität dieser Geschichten aus. Wo brennt unser Funken? Und brennt er noch? – Es ist gar nicht nötig, irgendwie gläubig zu sein oder religiös. Diese Geschichten sprechen wirklich zu jedem, und das tun sie mit so viel Menschenfreundlichkeit und Humor, dass man sich kaum zu entziehen vermag. Warum auch? Weisheit, Welthaltigkeit und eine oft überraschende Heiterkeit treten einem da entgegen, und die Illustrationsweise tut ein Übriges.

ENGEL LeineDer Klang der Geige und die Formen und Figuren aus Papier,  die gerissenen, gefalteten, geknüllten oder geschnittenen Bilder und die kunstvollen Bühnen-Bilder-Bücher heben den Inhalt der Geschichten hervor und lassen zugleich Raum für die eigene Imagination.

Wo ruht der Schatz,  den eine Stimme im Traum verheißen hat? Und wer ist der Bettler, der da zerlumpt in der Ecke sitzt, in Wirklichkeit?  Wie lässt sich jemand finden, der das Augenlicht der Tochter rettet – braucht es da überhaupt ein Wunder? Oder kann es aus eigener Kraft gelingen? Es sind oft existenzielle Fragen, die die Geschichten aufwerfen, aber in so leichter und unaufdringlicher Weise, dass es geradezu Freude macht, dem auf den Grund zu gehen. Und genau das ist das Ziel dieser Geschichten – und ist es immer schon gewesen. Sie sind Zeugnisse der zerstörten ostjüdischen Kultur und ihrer Denkweisen – und dabei anregend, berührend und lebensbejahend.

ENGEL König AEs gibt eine Solo-Fassung dieses Programms, die Jörg Baesecke allein spielt,  nur mit Papier und selbstverständlich ohne Geige.  Auch für Schulen (ab 8.Klasse) gibt es eine Programmauswahl, aufführbar im Klassenzimmer, mit Zwischenmoderation und einem Nachgespräch. Die Geschichten regen zum gemeinsamen Rätseln an, zum Philosophieren, etwa über den äußeren Anschein eines Menschen und das Wesen dahinter. Über verborgene Begabungen und darüber, wofür der Einzelne wirklich brennt. Und wie man das bei sich selbst aufspüren kann.

Im Blick der Presse:  Der Zuschauer kommt sich manchmal vor wie zu Zeiten der ‚Laterna Magica‘, doch das Erstaunlichste ist: Diese Erzählweise ist unglaublich spannend! …Ein Wunder mit Geige und Papier!   (Süddeutsche Zeitung)

 …. entfaltet einen Mikrokosmos des alltäglichen Wunders!   (az, München)

 …. Beglückt verlässt man einen solchen Abend, belebt von jüdischer Weisheit und erfüllt vom Wissen um den alltäglichen Segen in der Welt.   (Augsburger Allgemeine Zeitung) 

*

Engel in Fetzen  dauert in der Duo-Fassung ca. 90 Minuten zzgl. Pause und kann vor bis zu 120 Zuschauern gespielt werden. Eine Fassung ohne Pause (ca. 70 Min.) ist möglich, ebenso eine Aufteilung in mehrere Sets von jew. 20 Minuten Länge. Die Solo-Fassung mit Jörg Baesecke hat in der Regel keine Pause und ist 70 Min. lang. – Der Aufbau dauert 90 Minuten, der Abbau 30 Minuten.

Die Bühne  sollte für die Duo-Fassung möglichst 40cm hoch und  4m x 3m groß sein – wobei sich mit kleineren und niedrigeren Bühne bisher immer auch andere Lösungen finden ließen. Für die Solo-Fassung genügt eine Bühnenfläche von 2 x 2m bei einer Höhe von 20 cm, zur Not auch ebenerdig.

Auf der Bühne  ein Tisch, am besten ein Bistrotisch, und evtl. ein zweiter kleiner Tisch zur Ablage. Lichte Höhe 2,20m. Neutraler, möglichst schwarzer Hintergrund.

Licht:  Rechte und linke Bühnenhälfte sollten bei der Duo-Fassung möglichst separat zu beleuchten sein. Licht möglichst von der Bühne aus steuerbar. Mind. 3x 500W – weiß, bei der Solo-Fassung 2x 500 W – weiß. – Eine Komplettverdunklung ist nicht erforderlich.

Plakate und Pressetexte stellen wir gern zur Verfügung.

Licht, Hintergrund und hoher Tisch können auf Anfrage auch von uns mitgebracht werden

 

Q Rauch