He Geige 3Das Ohr sieht mit:

HörMale

Hedwig Rost singt Geschichten

Balladen, Gedichte und sehr viele Geschichten  sind von ihrem Wesen her akustisch gedacht: Sie erschließen sich nicht beim stummen Lesen – sie verlangen Gehör. Die ‚HörMale‘ bringen sie zum Klingen – so können sie ihre sprachliche Eleganz, ihre Prägnanz und Musikalität aufs Neue entfalten.

Auge A (2)Dabei gibt es auch viel zu sehen!  Ein kleiner Tischtuchzipfel lässt im Handumdrehen ein Boot vor aller Augen erscheinen. Der Notenständer wird zu Bühne, zum Tanzboden für einen nächtlichen Reigen zaubrischer Frauen – oder verwandelt sich selbst plötzlich in allerlei Tiere und Gestalten. Ein langer Strich mit dem Geigenbogen genügt – und schon fühlt sich der Hörer ins Innere Zentralasiens versetzt. Oder er taucht mit hinab auf den tiefsten Grund des Meeres. Ein leises andauerndes Klopfen auf die Tischplatte entführt ihn in andere Zeiten; er sitzt mit dem babylonischen König Belsazar beim Mahl. Oder mit der jungen Müllerstochter in der einsamen Mühle – und hört, wie draußen die Räuber ums Haus schleichen.

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Geige und Bogen, Hände, Finger, Gesicht, Zunge und ein weißes Tischtuch reichen aus, um die Texte mit einer Fülle verblüffend einfacher und zugleich eindrücklicher Bilder zu begleiten. Keine der Geschichten dauert länger als eine Viertelstunde, und doch enthält jede einzelne genug Handlung, Poesie und Musik für einen ganzen Abend!

Große Namen kommen zu Wort:  Ovid, Johannes Brahms, Heinrich Heine, Theodor Fontane, Wilhelm Busch – aber auch die namenlosen Erzähler und Sänger, denen so viele Volksballaden und Märchen zu verdanken sind. Sie alle werden hier wieder lebendig und erfahrbar; sie haben uns etwas zu sagen – über die Zeit hinweg.

Im Blick der Presse: Eine einzige Darstellerin genügt, um die kleinste Bühne der Welt mit Leben zu füllen – literarisch, musikalisch und mimisch. Hedwig Rost singt Geschichten, spielt Gedichte und führt Balladen auf. Das geschieht in so gekonnten Verbindungen, dass das Publikum gespannt und oft wie gebannt mitgeht in eine Welt, aus der das Alltägliche gewichen ist und in der die Tiefendimension des Lebens erfahrbar wird… Das Publikum erlebte einen wunderbaren Abend – voll mär­chenhafter Mystik, Spannung  und Humor.  (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

Ihre Aufführung, die so ganz aufs Mit-Spielen, Mit-Spinnen, Mit-Phantasieren setzt, hat eine geradezu ansteckende, aktivierende Wirkung. So leicht, so heiter und poetisch kann Theater sein, mit so simplen Mitteln, aber einer um so reicheren Phantasie können Geschichten erzählt werden… (THEATER DER ZEIT)

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HörMale:  Das Programm dauert 90 Min. mit Pause oder 70 min ohne Pause. Die Dauer und die Zusammenstellung der Stücke kann -auch nach Rücksprache- variieren. Der Aufbau dauert etwa 60 Minuten, der Abbau 30 Minuten. Es sind Aufführungen für bis zu 120 Zuschauer möglich. Eine Tonanlage wird dabei nicht benötigt.

Die Bühne  sollte 3,50m breit, 3m tief und 40 – 50 cm hoch sein; bei ansteigenden Sitzreihen auch niedriger. Lichte Höhe 2,20m. Ruhiger (schwarzer) Hintergrund – kann auf Anforderung mitgebracht werden.

Ausstattung: ein Tisch, ca.  0,70 m x 1,0 0m (+/- 10 cm); ein Stuhl ohne Armlehnen

Licht: Möglichst 2x 500 W, weiß; evtl. ein Spot mit ca. 1m Ø.

Schulaufführungen  für max. 60 Schüler ab 12 Jahren, 60 Minuten lang. (Doppelvorstellungen möglich); 30 Minuten Aufbauzeit, eigenes Licht, keine erhöhte Bühne, Schulpult als Tisch.

Heuschreck