HeimSpiel

Eine deutsche Sprech- und Fragestunde

mit Hedwig Rost und Jörg Baesecke

Es regnet. Was tun, wenn es nur Papier, Stift und Schere zum Spielen gibt, Hände, Finger – und Sprache? Plötzlich, SIMSALABIM, tut sich ein Schatz auf. Rätsel, Kritzelgeschichten, Lieder sowie kleine Wunderfaltungen wechseln einander ab und bilden ein Deutschland-Mosaik ganz eigener Art: Vom Kuckuck und dem Esel und Punkt, Punkt, Komma, Strich spannt sich ein feiner Bogen über Bach, die Brüder Grimm, Goethe und die Nationalhymne bis zum Schlaraffenland und den Heinzelmännchen von Köln. Leitkultur? Wenn, dann einmal sehr anders, nämlich integrativ, fröhlich und spielerisch.

Die Zuschauer kommen ins Mitsummen, Miträtseln, Mitsprechen – und ins Staunen über all die Papier-Gebilde. Eltern und Großeltern erinnern sich an die eigene Kinderstube, und manchen juckt es in den Fingern, nun selbst etwas zu falten oder zu kritzeln, zu singen oder sich auf die Suche nach besonderen Wörtern zu machen.

Die Idee: Wie sind wir eigentlich selbst in unsere Sprache, in unsere Kultur hineingewachsen? Mit was für Texten hatten wir zu tun, bevor wir Lesen gelernt haben? Könnte diese erste Literatur mit allem, was dazugehört, heute für Kultur- und Sprachvermittlung nützlich sein, zumal, wenn sie spielerisch angeboten wird? Aus der Beschäftigung mit ‚Muttersprache’ und ‚Vaterland’ hat sich unser HeimSpiel entwickelt, für Menschen, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind ganz genauso wie für Menschen, die hier Aufnahme gefunden haben.

Im Blick der Presse:  FRIEDENSBOTSCHAFT  – EIN FORUM DER BEGEGNUNG DURCH DIE KUNST! – Das Publikum ist begeistert von der Vorführung. Kinder wie Erwachsene raten, lachen, singen mit und staunen über eindrucksvolle Papier-Basteleien, die die Akteure zur Veranschaulichung einsetzen. … Angelehnt an das Kinderlied „der Kuckuck und der Esel“ erklären Hedwig Rost und Jörg Baesecke, dass man in Frieden zusammenleben kann – auch wenn man so verschieden ist wie Kuckuck und Esel. Insofern war „Heimspiel“ das prägnante Stück für die Idee der Theatertage, die am Sonntag zu Ende gingen. (Süddeutsche Zeitung)

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HeimSpiele:  Wir bieten das Programm in zwei Fassungen an. Die etwas umfangreichere Fassung ist ca. 55 Minuten lang. Eine  kürzere und sprachlich einfachere Fassung eignet sie sich vor allem  für Ü-Klassen oder z.B. für Sprachkurse; sie dauert mit Moderationen und einzelnen Worterklärungen etwa 45 Minuten.

Zuschauer:  Aufführungen sind für bis zu 80 Zuschauer ab 8 Jahren möglich; bei einem Publikum aus Erwachsenen bzw. Familien können es auch 100 Zuschauer sein. Das Programm, ursprünglich für Kinder konzipiert, eignet sich übrigens ausgesprochen gut auch für ein lebensälteres Publikum.

Die Bühnenfläche  soll mind. 3m x 3m groß sein  – und möglichst 40cm hoch. Bei stufig ansteigenden Sitzreihen (oder vor kleinerem Publikum) können wir auch ohne erhöhte Bühne spielen. Die lichte Höhe soll bei mind.  2,30m liegen.

Licht und Hintergrund  bringen wir mit.

Für den Aufbau  benötigen wir etwa 60 Minuten, für den Abbau 30 Minuten.

Unter ‚Aktuelles‘ (Nachklänge sowie Erste Schritte) gibt es etwas über die ersten Aufführungen zu lesen!

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