StadtTorHeiten –

Geschichten aus dem alten München, erzählt und gespielt im Klassenzimmer

von Jörg Baesecke

STH PLAKAT (2)In einem kleinen Papiertheater werden drei Stadtsagen aus dem alten München anschaulich und lebendig. Jörg Baesecke spielt und erzählt sie in der Tradition der Moritatensänger – mit gewischten Tusche-Zeichnungen, beweglichen Scheren-Schnitten oder mit Silhouettenfiguren. Das kleine Papier-Bilder-Theater schafft Konzentration, Nähe und Anteilnahme und lädt zum Weiter-Erzählen der Geschichten ein.

Der Löffelwirt vom Alten Peter (um 1470):  Vom geizigen Ruprecht,  genannt der ‚Löffelwirt‘, vom verschwenderischen Achzenit und vom sagenhaft reichen Herzog Siegmund, vom Graben nach Schätzen – unds wie sich alle beim Schand-Esel vor dem Rathaus weiderfanden.

Die große Pest von München (1517):  Angst und Aberglauben beherrschen die Stadt. Als die Pest ausbricht, schließen sich alle Bürger in ihren Häusern ein. Nur die Totengräber sind noch auf den Straßen unterwegs. Da wagen es die Schäffler, der gefährlichen Krankheit die Stirn zu bieten.

Q Schäffler 1Der Affe auf dem Dach (1283):  Herzog Ludwig der Strenge bekommt von seinem Bruder ein seltsames Geschenk: einen lebenden Affen! Eines Tages nimmt das Tier den kleinen Sohn des Herzogs aus der Wiege und geht mit ihm auf dem Dach des Alten Hofs spazieren. Da stehen der Hof Kopf – und dem Herzog die Haare zu Berge!

Das Untier im Spiegelbrunnen:  … und wenn’s passt, dann gibt es noch eine vierte Geschichte – mit Bildern, die von Kindern gestaltet sind, und mit einer Bühne, die sehr leicht nachzubauen ist. Auch ein kleines Nachgespräch in der Klasse ist möglich.

Die StadtTorheiten  sind inzwischen 700 mal aufgeführt worden – nicht nur nur für Kinder, nicht nur in München, nicht nur im Klassenzimmer – auch für ein erwachsenes Bühnenpublikum! Mehr dazu unter Aktuelles / Siebenhundert.

Besonderheiten:

Vertrauter Ort in neuem Licht:  Die Aufführung verbindet Theater und Unterricht. Sie bietet Raum für Fragen und lädt ein zum Dialog. So lässt sich ein Klassenzimmer für eine gute Stunde neu und anders erleben.

Sage schafft Bindung.  Sagen sind ortsbezogen. Sie helfen dem Hörer, sich mit diesem Ort zu verbinden und geben  Orientierung – in der Welt wie auch in der Zeit.

Erzählen stützt Erzählen.  Eine erzählte Geschichte prägt sich besser ein als ein Film oder ein Theaterstück. Sie lässt sich auch leichter weitererzählen und fördert damit die sprachliche Ausdruckfähigkeit.

Bilder wecken Bilder. Das Bilder-Erzähl-Theater ist leicht zu bauen und einfach zu handhaben. Die mit Schülerbildern illustrierten Geschichten wecken die Lust, selbst einmal aktiv zu werden. Bilder fördern Bildung.

Eröffnungssequenz

Im Blick der Presse:  Aus der Kombination einfacher Bildelemente (etwa dem Daumenkino verwandte Bühnen-Bildfolgen), erzählerischer Feinfühligkeit und der heftigst angeregten Phantasie des Publikums entstehen Welten von erstaunlicher Intensität.  (NZZ – NEUE ZÜRCHER ZEITUNG)

Wie verzaubert verlässt man die Vorstellung von Jörg Baesecke, dem spielenden Erzähler und erzählenden Spieler, der nicht nur um die Magie der Geschichten weiß, sondern sie auch erlebbar werden lassen kann.  (SÜDHESSISCHE POST)

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StadtTorHeiten:  Das Programm dauert eine knappe Stunde und eignet sich für bis zu 70 Zuschauer. Der Aufbau dauert ca. 30 Minuten, der Abbau 15 Minuten. Doppelaufführungen sind möglich.

Die Bühnenfläche  sollte 2m x 2m groß sein. Sie muss nicht erhöht sein; bei Aufführungen im Klassenzimmer kann die letzte Zuschauerreihe u.U. auf Tischen sitzen. Ein ruhiger Hintergrund (Wand, leere Tafel, Vorhang) hilft bei der Präsentation. Der Raum muss nicht verdunkelt werden!

Erforderlich  ist außerdem ein Tisch (= Schulbank) und -wenn möglich- ein Kartenständer als Stativ für den Scheinwerfer.

Auftritte im Klassenzimmer  können oft auch kurzfristig vereinbart werden,  ab sofort bitte direkt mit uns. Das Honorar liegt unverändert bei 5 Euro p.P. – Nähere Informationen und Terminanfragen: Kontakt

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