Wahr-Nehmung?

Wie lässt sich Wirklichkeit erkennen? In Zwielicht und Nebel? Rauscht nur der Wind in den Zweigen – oder sind da tatsächlich Stimmen zu hören, ein Flüstern und Raunen? Stehen am Wegrand lediglich alte Bäume, oder sind es lockende, sind es drohende Gestalten? Wo hört die Wahrnehmung auf, wo fängt die Einbildung an? – Unser Oktober-Film greift eine berühmte Ballade auf, in der all diese Fragen bis zum Schluss offenbleiben. Immerhin lässt sich das Gedicht als Warnung davor lesen, sich nicht von Angst überwältigen zu lassen.

Im letzten Dezember war der Film für ein paar Tage hier zu sehen; darum ist am Ende auch von Winternebeln die Rede. Dass die guten Wünsche auch für Herbstnebel gelten, muss hoffentlich nicht eigens betont werden.

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