Wann ist die Nacht zu Ende?

Zwölf Stücke gegen die Angst

Im März 2020  haben wir in Quarantäne eines unserer ältesten Stücke als Film aufgezeichnet, die GESCHICHTE VON DER GROSSEN PEST IN MÜNCHEN – mit behelfsmäßigen technischen Mitteln, aus dem Mut der Verzeiflung heraus und in der Überzeugung, diese Sage und ihre Botschaft müssten gerade in Corona-Zeiten verbreitet werden. Nach dem unverhofften Erfolg dieses Videos nahmen wir uns vor, jede Woche einen neuen kurzen Film zu machen und auf unsere Seite zu stellen – bis zur (weitgehenden) Aufhebung der geltenden Beschränkungen. ‚Lichtblicke‘ – so haben wir diese Reihe genannt.

Zwölf Filme  sind es geworden, jeder mit einem kleinen Stück aus unserem Repertoire. Und mit einem persönlichen zeitbezogenen Kommentar, erklärend, fragend, ermutigend. So ist mit den ‚Lichtblicken‘ auch ein kleines Zeitdokument entstanden. Manches darin wendet sich an Kinder, manches an Erwachsene, und wir haben alles so gestaltet, dass es mehr ist als nur abgefilmtes Theater.

Die DVD mit allen zwölf Filmen (ca. 85 Minuten)  kostet 20 Euro (einschl. Versand) und kann hier bestellt werden. (Rechnung, bitte Vorkasse)

Und was gibt es alles zu sehen?

 ‚Die Geschichte von der großen Pest‘, eine Münchner Stadtsage aus dem Jahr 1517, veranschaulicht in einem kleinen Papiertheater. Dieser Film ist auch weiterhin auf unserer Seite abrufbar.


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Storch-Screen-300x206.jpgVom Leben gezeichnet‘ – auf den ersten Blick eine ganz schlichte Geschichte, eine ‚drawing story‘, auch zum Nachmachen geeignet. Auf den zweiten und dritten Blick birgt sie dann aber Überraschendes …


 ‚Vom Ende der Nacht‘ – hier hat die Geige das Wort: Von  Geschwisterlichkeit erzählt diese ostjüdische/chassidische Geschichte – ein musikalischer Gruß aus ENGEL IN FETZEN.

 


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1050067-A-300x193.jpg ‚Rotkäppchen‘ – Das vertraute Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm ist hier in einer schelmisch-handfesten Inszenierung zu sehen, durchaus im Sinne des Originals!

 


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Screen-2k-300x225.jpg ‚Rauchzeichen‘ – Seefahrt, Schiffbruch, Unwetter – und Rettung in größter Not! Ein Theater mit Schere und Papier, nach einer Prosa-Skizze von Imre Kertesz.

 


‚Das Rübenziehen‘ – Aus einem farbenfröhlichen Kinder-Leporello entfaltet sich das russische Märchen über Großvaters Garten. Um Zusammenhelfen und Zusammenhalten geht es da, und dass  jeder einzelne wichtig ist, auch die allerkleinsten. Und wie es beim Filmen im Freien eben ist: Plötzlich läuten die Glocken, und eine Fliege läuft über die Bühne …


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1050247-Meise-Scr-3-300x200.jpg ‚Der Held und die Meise‘ – Das sibirische Märchen vom eigenwilligen Vogel und dem starken Schmied erzählt, wie die Kohlmeise zu ihrem schwarzen Schopf kam. Und nebenbei zeigt es, wozu eine Geige alles gut sein kann.


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Ribbeck-Igel-2-1-300x283.jpg ‚Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland‘ – Die populäre Ballade von Theodor Fontane wird mit einem liebevoll gestalteteten Unikat-Buch aufgeführt – und mit Fragen verknüpft: Was hinterlassen wir künftigen Generationen, und worin könnte heute segensreiches Handeln für morgen liegen?


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Uhr-Screen-K-300x240.jpg ‚Morgens früh um sechs‘ – Die schlichten Verse über den Vormittag der kleinen Hexe hat wohl jeder noch im Ohr, sozusagen als ‚Proto-Literatur‘. Hier sind sie mit einer bunten und bilderreichen Uhrscheibe in Szene gesetzt, zum Mitsprechen und vielleicht auch zum Nach-Spielen.


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist P1050539-KK-300x228.jpg ‚Was die Affen sagen‘ –  Ein Hauch von Ewigkeit weht durch dieses bunte Tiermärchen aus Südamerika. Tiermärchen? Bei den Affen, die jede Nacht aufs Neue gute Vorsätze fassen, geht es im Grunde recht menschlich zu.

 


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist M-vergrößert-P1050605-300x225.jpg ‚Belsatzar‘:  Die Mitternacht zog näher schondie dunkle Ballade von Heinrich Heine wird gesprochen, getrommelt, geklopft, geklatscht, gestampft … und jeder sieht, was ‚Hand-lung‘ und ‚Hand‘ miteinander zu tun haben.

 


‚Wie vor alter Zeit‘- Johann Wolfgang von Goethe hat das letzte Wort. In seinem kurzen Gedicht geht es um Frösche – und um große Vorsätze in Zeiten der Not.

 


Sollte sich die Situation wieder zuspitzen, dann werden wir diesen Film-Faden nach Möglichkeit wieder aufnehmen.