NEU ab Januar 2018:

Wie die Welt auf die Welt kam

Augen-Blicke auf den Beginn der Zeit

von und mit

Hedwig Rost und Jörg Baesecke

Was war zuerst da, Ei oder Huhn?  Oder hat alles mit dem Urknall begonnen? Mit dem Wort oder dem Lied eines Schöpfergotts? Oder mit dem Geheul eines Coyoten? Wie stellen sich Menschen hier, da und dort die Entstehung der Welt vor? Um dem nachzugehen sind wir zu einer Forschungsreise aufgebrochen – mit dem Finger über den Globus. In langen Lesestunden durchstreiften wir die Schöpfungsmythen vieler Völker, Länder und Kulturen.

Bei den Yoruba in Nigeria stießen wir tatsächlich auf ein Huhn, das bei der Erschaffung der Welt eine bedeutende Rolle spielte. In Finnland war es dagegen ein Ei, das vor unseren Füßen zerbrach und Sonne und Mond freigab. Von der Südsee klang das Lied einer Schöpfergottheit herüber, aus dessen Echo sich die Welt bildete. Weiter ging es nach China, wo wir hörten, die Erde sei aus dem Kopf eines Riesen und die Menschen aus den Flöhen in dessen Haar hervorgegangen! In Feuerland hingegen war man davon überzeugt, der Mensch stamme vom Lama ab.

Allerlei Weltwissen  sammelte sich dabei an. Und ständig tauchten neue Fragen auf: Wie kam der Tod in die Welt? Gab es das Böse von Anfang an, und wo hat es seinen Anfang genommen? Ist die Welt eigentlich fertig – oder geht die Schöpfung immer noch weiter? Vielleicht auch dem Ende entgegen?

Schöpfungsgeschichten aus fünf Kontinenten  kommen zu Wort – und ins Bild, mit Fundstücken aus der Natur und mit kunstvollen Papiergebilden. Mehr als zwanzig Geschichten sind es, die biblische Genesis ebenso wie die big-bang-theory, mal ausführlich, mal ganz knapp erzählt. In ihrer Vielfalt fordern die vorgestellten Weltentwürfe Respekt – vor dem Anderen, vor dem Fremden. Und am Ende zeigt sich, dass einige dieser Geschichten auf poetische Weise komplexe astrophysikalische Vorgänge abbilden, also dem naturwissenschaftlichen Weltbild gar nicht widersprechen.

Schere, Stein, Papier:  Nahe und ferne Länder und Kulturen werden auf der Bühne mit Hilfe von Alltagsgegenständen und einfachen Materialien erfahrbar; Schere, Stein und Papierobjekte, Geige, Küchenrolle und Seidenfahnen laden die Zuschauer auf eine Weltreise ein –  zu den Anfängen der Zeit.

Im Blick der Presse:  Es atmet eine leise Magie, wie hier quasi aus dem Nichts und fast ohne technische Hilfe Schöpferisches entsteht, mit welchem Sinn für Details und Humor hier archetypische Geschichten veranschaulicht werden … Das Kopfkino in Gang zu setzen und in höhere Imaginationszustände zu versetzen, ist die vielleicht schönste Aufgabe der Kunst. Genau darin sind Hedwig Rost und Jörg Baesecke kleine, große Meister.  (Udo Watter, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

‚Wie die Welt auf die Welt kam‘  entstand ursprünglich in Zusammenarbeit mit der SCHAUBURG am Elisabethplatz / Theater der Jugend in München. Seit Januar 2018 gibt es eine mobile Neufassung, die bei uns gebucht werden kann.

Einen kleinen Einblick in das großes Thema  bietet ein kurzer Video-Clip, aufgenommen kurz vor der Premiere. Dass dabei der Titel des Stücks am Ende nicht ganz richtig wiedergegeben wird, war sicherlich der Endproben-Spannung geschuldet:

Technik

‚Wie die Welt auf die Welt kam‘  dauert ca.  < 70 Min (keine Pause); Aufführungen sind vor bis zu 100 Zuschauern möglich – für alle ab 10 Jahren.

Die Bühnenfläche  muß 5m (Breite) x 4m (Tiefe) groß sein – allermindestens 4,50m x 3,50m.  Gern 40 – 50 cm hoch – oder ansteigende Sitzreihen. Die lichte Höhe (vom Bühnenboden bis zur Decke) soll mindestens 2,40m betragen.

Licht und Hintergrund  stellen wir selbst. Nötig ist ein Stromanschluss hinter der Bühne (Haushaltsspannung). Alternativ bei Bühnen mit Lichtanlage: Lichtsteuerung erfolgt von der Bühne aus, 2 Steuerkreise.

Der Raum muss verdunkelbar sein.

Für den Auf- und Abbau  brauchen wir jeweils 2 Stunden. Wir müssen bitte mit dem PKW vorfahren können, zum Ent-/Beladen  – hier sind wir für Hilfe dankbar!