Zur Zeit vergeht kaum ein Tag ohne Terminabsage. Unsere Winter-Spielzeit droht komplett auszufallen. Im letzten Jahr hat uns ja das Filmen ganz unverhofft weitergeholfen, in diesem Jahr kamen wir u.a. mit dem Bau eines Fahrradtheaters einigermaßen über die Runden – aber jetzt? Starten wir einen neuen Versuch! Wir haben für unser Theater-Fahrrad ein kleines PopUp-Kino entwickelt. Damit werden wir im Raum München bald hier, da und dort auftauchen, in der Adventszeit zunächst, meist unangekündigt, aber auch auf Einladung. Eine Lichterkette schmückt das Radl, am Fahrradlenker ist ein Beamer angebracht, am Fahrradkorb stecken zwei lange Stangen (eine ist auf dem Foto links schemenhaft zu erkennen). Zwischen den Stangen spannt sich eine Projektions-Fläche. – Wir zeigen hier unseren Dezember-Film ‚Die Zeit steht still‘, eine belorussische Weihnachts-Legende. Der Film befindet sich auch auf unserer DVD ‚Im Handumdrehen um die Welt – 12 Filme für 12 Monate‘. Und im Winter wollen wir dann zwei, drei kleine Filme für unser Radl-Kino neu produzieren – und damit vielleicht ein paar Zeichen setzen in Zeiten schwindenden Lichts.
Frisch gestartet ist in diesem Sommer unser 


Vor 100 Jahren
s waren einmal zwei Riesen. Maul- und Muskelhelden alle beide, die lebten jeder auf einer Seite eines gewaltigen Berges. Eines Tages macht sich der eine auf den Weg über den Berg – um den anderen durch- und durchzuprügeln. Schöner Plan, aber da stellt sich ihm die Frau des anderen Riesen in den Weg …
schweben in bunter Reihenfolge über den Kirchenbänken, hier in unserem Heimatort. Geordnet ergeben sie 8 Worte, einen Satz aus der Bibel, der sich auf Pfingsten bezogen verstehen lässt. Im Gottestdienst am Pfingstsonntag wurde das Geheimnis gelüftet, das Rätsel gelöst. Der Satz lautet …
Es wohnte ein Fiedler zu Frankfurt am Main … So beginnt ein Volkslied, ein Märchen, eine alte Geschichte. Vom Geiger, der in der Nacht zum 1.Mai einer Gruppe fröhlicher Frauen begegnet – Hexen, Feen, Elfen? Er spielt ihnen zum Tanz auf und erhält dafür eine unerwartete Belohnung. – Unser Mai-Film erzählte eine Heilungsgeschichte, eine Frühlingsweise – und war nicht zuletzt Ausdruck der Hoffnung, mit Kunst, mit Musik wirklich etwas in Bewegung bringen zu können. Zumal da noch Johannes Brahms mit im Spiel war!
