Bengodi – Coquaigne/Cockaigne – Luilekkerland – Schlaraffenland: Der Traum von einem Land, in dem dir alles zufliegt und zufließt, was du zum Leben brauchst, findet sich auf der ganzen Welt. Arbeit – überflüssig zu sagen – gibt es dort nicht, ist sogar verboten. Bezahlt wirst du fürs Gähnen, fürs Schlafen, aber eigentlich bekommst du alles Lebensnotwendige auch ohne Geld: Die Speisen hängen an den Bäumen, wachsen aus der Erde oder fliegen dir gleich in den Mund, und was du trinken möchtest, sprudelt aus Brunnen, strömt in Bächen und Flüssen an dir vorbei oder liegt dir gleich als ganzer See zu Füßen. Nicht nur Milch und Honig, auch Bier, Wein und Champagner.
Eine Tonaufnahme vom September 2021 veranschaulicht, was wir mit diesem Stoff angestellt haben. Die kleine Choreografie soll sich bitte jede/r dazudenken.
Tagträume einer Zeit, einer Gesellschaft, in der jeder beständig zur Arbeit genötigt ist, um sein Überleben zu sichern? Ganz bestimmt, aber die dichtenden Träumer gehen oft noch weiter: In diesem Utopia ist nicht nur die Arbeit verboten, sondern auch eigenständiges Denken und gute Umgangsformen. Es gibt eine Pflicht zur Faulheit, und wer dagegen verstößt, „Alles umsonst!“ weiterlesen



Die Premiere unserer
In Kürze hat unsere neue Produktion mit Schöpfungsgeschichten Premiere –
Viele Fragen begleiteten unseren Weg: Welchen Wortlaut wählen wir für die biblische Schöpfungsgeschichte? Wie lässt sich die gleiche Geschichte mehrmals hintereinander erzählen? Denn immer beginnt es mit einem Nichts – und endet mit der Welt, in der wir leben. Und das zwanzigmal? Wie gehen wir mit dem Fremden um, das uns in vielen Geschichten begegnet? Nicht nur die einzelnen Elemente, auch die Erzählstruktur ist ja oft völlig anders als wir es gewohnt sind. Und muss nicht jedes darstellerische Material angesichts des gewaltigen Themas als unzureichend erscheinen? Ist es nicht auch anmaßend, die eigene schöpferische Tätigkeit in Relation zur Weltschöpfung zu bringen? Und und und …
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In Kürze: