
Nun ist es offiziell: Unsere neue Produktion Wie die Welt auf die Welt kam wird – bedingt durch den anstehenden Intendantenwechsel – künftig nicht mehr an der Münchner SCHAUBURG gezeigt. Damit endet zugleich auch eine mehr als 25jährige Zusammenarbeit mit diesem Haus.
Wir werden die Produktion also neu inszenieren. Da uns die technischen und räumlichen Möglichkeiten des Theaters nicht mehr zur Verfügung stehen, entwickeln wir eine mobile Fassung, die sich an den Bedingungen der Gastspielbühnen, wie wir sie kennen, orientiert. Es gab ja schon wenige Tage nach der Premiere die ersten Anfragen – darum sind wir zuversichtlich, für eine mobile Fassung genügend Interessenten zu finden. Geplant ist, dass wir unsere Schöpfungsgeschichten ab Januar 2018 wieder anbieten können.
Natürlich fällt so ein Abschied schwer. Und eine fertige Produktion wieder als unfertig zu behandeln – das ist auch nicht ganz einfach. Sicher, auf diese Weise bietet sich die Gelegenheit, neu darauf zu schauen und wenn möglich noch einmal etwas zu verbessern. Dabei hilft sicher der Gedanke, dass die Schöpfung selbst auch nicht abgeschlossen ist, sondern fortdauert. So, wie wir es in der letzten Geschichte unseres Stücks erzählen – vom Urknall und dem kosmischen Pulsieren. Ist leichter gedacht als getan, doch das wird nun unsere Aufgabe sein. AUFGEBEN allerdings – das geht gar nicht!


Die Premiere unserer
In Kürze hat unsere neue Produktion mit Schöpfungsgeschichten Premiere –
Viele Fragen begleiteten unseren Weg: Welchen Wortlaut wählen wir für die biblische Schöpfungsgeschichte? Wie lässt sich die gleiche Geschichte mehrmals hintereinander erzählen? Denn immer beginnt es mit einem Nichts – und endet mit der Welt, in der wir leben. Und das zwanzigmal? Wie gehen wir mit dem Fremden um, das uns in vielen Geschichten begegnet? Nicht nur die einzelnen Elemente, auch die Erzählstruktur ist ja oft völlig anders als wir es gewohnt sind. Und muss nicht jedes darstellerische Material angesichts des gewaltigen Themas als unzureichend erscheinen? Ist es nicht auch anmaßend, die eigene schöpferische Tätigkeit in Relation zur Weltschöpfung zu bringen? Und und und …
Die 
In Kürze: