Hier sehen wir die Figuren hinter der Bühne versammelt; gleich öffnet sich der Vorhang für IDOMENEO – Rè di Creta, die große (und kaum bekannte) Mozart-Oper, die einzige, die er in München komponiert hat. Von links nach rechts: Idomeneo, König von Kreta, Idamante, sein Sohn, Ilia, Prinzessin von Troja. – Nicht im Bild: Elektra, Prinzessin von Argos, gefangene Trojaner, Bürger von Kreta, Neptun, der Meeresgott, See-Ungeheuer.
Dreieinhalb Stunden dauert die Oper im Original. Wir haben eine 20-Minuten-Fassung erarbeitet, die nun in den prachtvollen Räumen der Münchner Residenz Premiere hatte, wenige Schritte vom Cuvilliés-Theater entfern, wo die Figuren 1781 erstmal die große Bühne betraten: IDOminiO – Un dramma sull` amore, destino, libertà, tempesta, guerra e sulla pace, ein Drama über Liebe, Schicksal, Freiheit, Sturm, Krieg – und Frieden. Damit findet nicht zuletzt auch die Tradition unserer Seestücke einen hoffentlich krönenden Abschluss.


Da kommt was: Ein neues kleines Stück, ca. 15 Minuten lang und im Duo gespielt:
Erinnert sich noch wer an den Sommer 1984? In Norddeutschland war er ziemlich verregnet, und ausgerechnet da spielten wir bei einer großen Straßentheaterproduktion mit, einer Bearbeitung von Skakespeares ‚Sommernachtstraum‘ – mit immerhin 18 Beteiligten, umfangreichem Auf- und Abbau und vielen sorgenvollen Blicken zum Himmel. Alle (Hamburger) Aufführungen gingen trocken über die Bühne – und dann gab es noch eine Einladung nach Berlin. Dafür hatten wir beide eine Art Trailer entwickelt, für unsere damals noch ganz neue kleine Kofferbühne: unseren
‚So habe ich einmal ausgesehen?‘ oder: „Bist das wirklich Du?“ – Jeder kennt wohl den Anflug von Rührung beim Anblick eines Kinderfotos, eines eigenen oder dem eines anderen. Ist es die sprichwörtliche ‚kindliche Unschuld‘, die einem da im Bild gegenübertritt, der Ausdruck von Hoffnung und Erwartung? Ganz unwillkürlich vergleicht der Betrachter Vergangenheit und Gegenwart: ‚Was von Dir war damals schon sichtbar? Und wer bist Du heute?‘ Sehr unterschiedliche Gefühle werden da geweckt, zumal an einem ‚runden‘ Geburtstag, wie ich ihn gerade erleben durfte.
as Neue Jahr 2024 beginnt -auch für uns selbst unerwartet- mit dem Rückgriff auf einen alten Stoff:
Auch wenn der Anlass für die Wiederaufnahme abermals ein Abschied ist: Das Münchner Stadtmuseum,
Damit ist die Reihe unserer monatlichen Filme nach drei Jahren abgeschlossen. 50 kleine Stücke aus unserem Repertoire haben wir in dieser Zeit aufgezeichnet und
Nach mehr als 100 Aufführungen werde ich
Es heult der Sturm, die Nacht ist graus … Drei Räuber schleichen voll böser Absichten um die einsame Mühle, wo die Müllerstochter allein am Spinnrad sitzt. – Unser November-Film war eine kleine Fingerübung, die Bearbeitung einer splatterartigen Bildergeschichte von Wilhelm Busch. Und Rollenknaster? Das ist Rolltabak, zusammengedreht aus entrippten, sozusagen entbeinten Tabakblättern. Wer möchte schon als Rollenknaster enden?